
Belinda Weinbauer
Staatsmeisterin und Weltcup Reiterin
Aktuelle Erfolge
Belinda Weinbauer steht für feines Reiten, konsequente Ausbildung und nachhaltige Entwicklung im Dressursport. Seit vielen Jahren gehört die Burgenländerin zu den erfolgreichen Persönlichkeiten der österreichischen Dressurszene und hat sich sowohl national als auch international einen Namen gemacht.
Ein besonderer Meilenstein war die Zeit mit Fustanella OLD: 2021 gehörte Belinda Weinbauer zum engsten Kreis des österreichischen Championatskaders, wurde als Ersatzreiterin für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert und war erste Reserve für die Europameisterschaften in Hagen.
Von 2023 bis 2025 gewann sie drei Mal in Folge die Österreichische Meisterschaft der Kleinen Tour – mit drei verschiedenen Pferden: Sapperlot VMT, Machiavelli 13 und Aurelia OLD. 2026 setzte sie ihre internationale Erfolgsserie fort und gewann beim CDI in Achleiten mit Diamond of Eternity GV Prix St. Georges und Intermediaire I.
- •CDI3* Achleiten (Juli 2026): Doppelsieg mit Diamond of Eternity GV – Prix St. Georges (72,559 %) und Intermediaire I (71,853 %)
- •Österreichische Meisterschaft Kleine Tour 2025 mit Aurelia OLD
- •Österreichische Meisterschaft Kleine Tour 2024 mit Machiavelli 13
- •Österreichische Meisterschaft Kleine Tour 2023 mit Sapperlot VMT
- •Dreifache Staatsmeisterin der Allgemeinen Klasse (2016–2018)
- •Trainingskoordinatorin und Equipe-Chefin im österreichischen Dressurnachwuchs
Vita
Belinda Weinbauer entdeckte mit acht Jahren in der Nähe des Wochenendhauses ihrer Tante einen Springreitstall und wollte unbedingt mit dem Reiten beginnen. Wenn du neun bist, sagte ihre Familie und glaubte, sie würde bis dahin sicher wieder darauf vergessen haben. Dem war nicht so und ab dem neunten Lebensjahr war es besonders der Opa von Belinda, der sie regelmäßig zum Reiten brachte und viel Verständnis dafür hatte.
Mit ihrem Lehrmeister Tiberius, einem Kämpfer im Viereck, hatte Belinda viele internationale Erfolge in der Junioren und Junge Reiter Klasse. 1994 war sie Fünfte im Einzel bei der EM in Bern, ein Jahr darauf ein weiterer fünfter Platz im Kleinen Finale in Finnland.
Als ihr geliebter Tiberius an einer Kolik verstarb, wollte sie das Reiten aufgeben. Doch dann trabte Donaufürst in ihr Leben, ein dänischer Wallach, mit dem sie 1997 bei der EM der Jungen Reiter das Kleine Finale sogar gewinnen konnte. Sie war zweifache Staatsmeisterin der Jungen Reiter.
Bei Sissy und Hans Max Theurer wurde Belinda zur Grand Prix Reiterin ausgebildet. 2004 begann die Zusammenarbeit mit Peter Gmoser und bald darauf mit dem dänischen Wallach Debut Dallas. Heute ist sie dreifache Staatsmeisterin, Weltcup Reiterin und Mitglied des Olympiakaders.
„Eine erfolgreiche Dressurreiterin braucht viel Disziplin und Geduld. Ein geeignetes Pferd für die Dressur sollte drei gute Gangarten haben, eine gute Einstellung und es sollte elastisch und beweglich sein.“
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